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Kardiologie 28. November 2007

Kein Benefit bei schmalem QRS-Komplex

Kardiale Resynchronisations-Therapie (CRT) durch entsprechende Geräte bringt Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz und schmalem QRS-Komplex keine Vorteile. Das hat eine Studie in mehreren kardiologischen Zentren ergeben, (N Engl J Med. 2007 Nov 6; [Epub ahead of print]). Für die Untersuchung wurden 170 herzinsuffiziente Patienten mit schmalen QRS-Komplexen (QRS-Intervall unter 130 ms), bei denen bereits Geräte zur kardialen Resynchronisation implantiert worden waren, in zwei Gruppen geteilt. Die Geräte der „Placebo“-Gruppe wurde so programmiert, dass in den folgenden sechs Monaten keine kardiale Synchronisation stattfand. In die „Verum“-Gruppe kamen jene Patienten, bei denen Standard-Indikationen für Herzschrittmacher vorlagen oder bereits eine Resynchronisation stattgefunden hatte.
Zu Untersuchungsbeginn und -abschluss wurden Belastungstoleranz und Funktionsklasse festgestellt. Das Ergebnis: Überlebenswahrscheinlichkeit und Lebensqualität wiesen keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen auf. Auch beim Sauerstoffumsatz unter Belastung zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen.

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