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Kardiologie 1. Oktober 2006

Ein Herz für Wien – Das Präventionsprogramm für die Großstadt

ZIEL: durch Screening nach kardiovaskulären Risikofaktoren "Awareness" für kardiovaskuläre Gesundheit zu kreieren, und dabei zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren. Dieses Projekt im Rahmen des städtischen Präventionsprojektes "Ein Herz für Wien" konzentrierte sich auf Arbeiterinnen und Arbeiter in der Großstadt, eine Population mit höchstem Risiko für die Entwicklung von Herz- Kreislauferkrankungen.

ERGEBNISSE: Die Prävalenz von Hypertonie, Übergewicht, Adipositas, abdomineller Adipositas und Rauchenbetrug je 29,7 %, 62,4 %, 16,4 %, 29,3 %, und 49,8 %. 87,6 % hatten zumindest einen der untersuchten kardialen Risikofaktoren. Mit zunehmendem Alter stieg die Prävalenz von Hypertonie, Übergewicht, Adipositas und abdomineller Adipositas an. Hypertonie, Übergewicht und abdominelle Adipositas waren signifikant häufiger bei männlichen Hilfsarbeitern als bei männlichen Facharbeitern. Bei weiblichen Arbeiterinnen war die Prävalenz von Adipositas und abdomineller Adipositas mehr als 1,5 Mal höher, als bei männlichen Arbeitern.

SCHLUSSFOLGERUNG: Arbeiterinnen und Arbeiter repräsentieren eine Population, in der Gesundheitsförderung und Prävention von Herz- Kreislauferkrankungen hohe Priorität haben sollten. Selbst in der Gruppe der Arbeiterinnen und Arbeiter gilt, je niedriger der Ausbildungsgrad, umso schlechter ist das kardiovaskuläre Risikoprofil.

Thomas Dorner, J George Fodor, Doris Allichhammer, Ingrid Kiefer, Kitty Lawrence, Monika Slovinec D\\\\\\\\\\\\\\\'Angelo, Ursula Huebel, Barbara Strunz, Annemarie Ohnoutka, Gernot Antes, Hannes Schmidl, Michael Kunze, Anita Rieder, Wiener Medizinische Wochenschrift

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