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Kardiologie 15. Dezember 2015

Eisensubstitution bei Patienten mit Herzinsuffizienz

Den Stellenwert des Eisenstoffwechsels bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz thematisierte Tagungsorganisator OA Dr. Christian Ebner. Er verwies auf Daten aus dem deutschen RAID-HF-Register, die beim diesjährigen ESC-Kongress präsentiert wurden. In RAID-HF wurde bei 56 Prozent der Herzinsuffizienz-Patienten ein Eisenmangel nachgewiesen. Nur 38,5% dieser Patienten hatten auch eine Anämie. Dass die intravenöse Eisensubstitution mit Eisencarboxymaltose bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Eisenmangel +/– Anämie einen klinischen Benefit bringt ( z. B. Symptomreduktion bzw. Steigerung der Leistungsfähigkeit), zeigten die FAIR-HF- und die CONFIRM-HF-Studie. Laut der von Prof. Anker (Charité Berlin) am ESC präsentierten Metaanalyse konnte auch die Hospitalisierungsrate wegen Herzinsuffizienz signifikant gesenkt werden.

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