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Kardiologie 3. Juli 2015

Aortenklappenregister ÖKlaR ist auf Schiene

Österreichs Kardiologen und Herzchirurgen geben den Startschuss für ein Register, in dem alle Aortenklappen-Eingriffe gemeinsam dokumentiert werden.

Nach jahrelanger Diskussion zwischen den österreichischen Fachgesellschaften für Kardiologie (ÖKG) und für Thorax- und Herzchirurgie (ÖGTHC) konnte jetzt eine Einigung über die Etablierung eines gemeinsamen Österreichischen Aortenklappenregisters (ÖAKlaR) erzielt werden. Dieses interdisziplinäre Register soll zur Qualitätssicherung der Therapie von Aortenklappenerkrankungen genutzt und als Grundlage für wissenschaftliche Projekte herangezogen werden.

Um die Behandlungsqualität der interventionellen und der chirurgischen Therapie von Aortenklappenerkrankungen österreichweit zu erheben, sollen alle Patienten, bei denen eine Implantation, ein Ersatz oder eine Rekonstruktion der Aortenklappe begonnen wurde, eingeschlossen werden. Vorrangiges Ziel dieses Qualitätsregisters ist es zu zeigen, dass alle österreichischen kardiologischen und herzchirurgischen Abteilungen im internationalen Vergleich auf höchstem Niveau arbeiten.

Zudem werden Daten hinsichtlich Indikationsstellung, Auswahl des Behandlungsverfahrens u. v. m. erhoben, die gegebenenfalls auch in die gesundheitspolitische Diskussion einfließen sollen.

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