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Kardiologie 3. Juli 2015

Herz-Sterblichkeit steigt weltweit trotz besserer Versorgung

Eine erst kürzlich publizierte Arbeit (Roth et al, NEJM 2015, 237:14, 1333-1341) hat gezeigt, dass die weltweite Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen zwischen 1990 und 2013 um 41 Prozent zugenommen hat. 2013 starben weltweit 17 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, mehr als acht Millionen Menschen allein an einer ischämischen Herzkrankheit. Allerdings gibt es auch Positiva zu berichten, so Prof. Weidinger, Past President der ÖKG. „In Zentral- und Westeuropa kam es zu einem leichten Gewinn an kardiovaskulärer Gesundheit, der groß genug war, um die demografischen Entwicklungen auszugleichen.“ Trotzdem müsse man weiterhin mit einer hohen Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechnen. Dies ist in westlichen Ländern vor allem die Konsequenz der zunehmenden Alterung der Bevölkerung.

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