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Kardiologie 3. Juli 2015

Neue Datenplattform soll Defi-Standorte kartografieren

Der frühe Einsatz eines Defibrillators kann im Fall eines Herzstillstands Leben retten. Mit der webbasierten Datenplattform www.definetzwerk.at präsentiert die MedUni Wien gemeinsam mit Puls, dem Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, eine unabhängige und neutrale Plattform, in welcher der österreichischen Bevölkerung künftig möglichst viele Defi-Standorte bekannt gemacht werden sollen. Damit soll die Zahl der Defi-Anwendungen durch Ersthelfer und in Folge die Zahl der Überlebenden eines Herzstillstands erhöht werden.

„Das Projekt Defi-Netzwerk ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen den plötzlichen Herztod, denn es macht das Potenzial der in Österreich kontinuierlich ansteigenden Zahl an öffentlich zugänglichen Defis für die Rettungsleitstellen und in Folge auch für Ersthelfer besser nutzbar,“ so Projektleiter Dr. Mario Krammel von der Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie der MedUni Wien. „Daher bitten wir auch jeden, der einen Defi-Standort kennt, diesen im Defi-Netzwerk einzumelden.“

Das geht ganz einfach über eine benutzerfreundliche Eingabemaske auf der vom Projektpartner 144 Notruf NÖ programmierten Webplattform www.definetzwerk.at, die den Benutzer Schritt für Schritt durch die Eingabe führt.

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