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Kardiologie 17. Juni 2015

Akut bedroht, verängstigt und hilflos

Der Infarktpatient im Herzkatheter — als Film

Menschen, die einen akuten Herzinfarkt erleiden, werden plötzlich und ohne Vorwarnung aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen, im Krankenhaus von fremden Menschen betreut, in einer Umgebung, die sie nicht kennen. Zum Stress der lebensbedrohlichen Erkrankung kommen der Stress des Fremden und die zusätzliche Ungewissheit hinzu. Ärzte, Pflegepersonal und Kardiotechniker sind in dieser Situation vor allem damit beschäftigt, den Organismus des Betroffenen zu stabilisieren.

Seine psychische Befindlichkeit steht in dieser Phase meist nicht im Mittelpunkt. Die Pflegekräfte des Herzkatheterlabors der Medizinischen Universität Innsbruck stellten sich die Frage, wie es den Patienten in dieser Situation geht — und produzierten einen Film zum besseren Verständnis. Dieser wurde beim Kardiologie Kongress Innsbruck im vergangenen März präsentiert.

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