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Dr. Bernhard Haubner, Wien
 
Kardiologie 27. Mai 2015

Transkriptionelle Netzwerke und kardiale Regeneration

Nachdem es uns gelang eine komplette Regenerationsfähigkeit in neugeborener Mausherzen zu bewiesen, isolierten wir in einer zweiten Studie zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb der ersten sieben Lebenstage Proben der Mausherzen nach der experimentellen Intervention (Herzinfarkt vs. Sham-Operation) verschiedenen kodierende und nicht-kodierende mRNAs. Bereits drei Tage nach der Intervention zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den regulierenden mRNAs der beiden Gruppen. Dies beweist die Schnelligkeit, mit der neugeborene Mausherzen einen ischämischen Schaden regenerieren. Umgekehrt zeigten ca. 70 % der Transkripte von regenerierenden- und Kontrollherzen Überlappungen, was auf gemeinsame genetische Netzwerke von physiologisch wachsenden und regenerierenden Herzen schließen lässt.

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