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In diesem Jahr war San Diego in Kalifornien Schauplatz des ACC-Kongresses.
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Kardiologie 3. Juni 2015

ACC-Kongress bot breites Spektrum neuer Studien

Beim ACC-Kongress 2015gab es wieder einige neue Studien, deren Ergebnisse Veränderungen in der Praxis bewirken können.

Auswirkungen auf die künftige Behandlung von Patienten mit Myokardinfarkt lassen etwa die Ergebnisse der großen PEGASUS-Studie erwarten. Sie belegen, dass eine Sekundärprävention mit dem Plättchenhemmer Ticagrelor, die deutlich länger ist als die derzeit empfohlene, auf zwölf Monate befristete Behandlung, die Inzidenz ischämischer Ereignisse signifikant reduziert. Auf der Negativseite schlagen dabei allerdings nicht überraschend vermehrt Blutungen zu Buche. Eine künftige Herausforderung wird deshalb sein, auf individueller Basis die richtige Nutzen-Risiko-Balance zu finden.

Für Kardiologen sehr erfreulich sind Ergebnisse neuer Studien zur kathetergeführten Aortenklappen-Implantation (TAVI) bei Aortenstenose. So ist die nach einem Jahr in einer Vergleichsstudie festgestellte Überlegenheit der TAVI gegenüber dem chirurgischen Aortenklappenersatz bei Hochrisikopatienten durch die aktuell präsentierten 2-Jahres-Ergebnisse mehr als bestätigt worden.

Auch in einem ersten Vergleich bei Patienten mit niedrigem Operationsrisiko schnitt die TAVI gut ab.

Neues gab es außerdem zum Einfluss einer Gewichtsreduktion bei Patienten mit Vorhofflimmern. 

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