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Kardiologie 6. Dezember 2014

Koordination der Arbeitsgruppen in neuen Händen

Zusammenführen, Brücken bauen, Sprachrohr sein– das sind einzelne Beispiele für die der vielen Aufgaben der neuen Vertreterin der ÖKG-Arbeitsgruppen.

Mit Univ. -Prof. Dr. Julia Mascherbauer, Klinische Abteilung für Kardiologie, MU Wien, wurde kürzlich eine Frau an die Spitze der Arbeitsgruppen der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) gewählt. Prof. Mascherbauer folgt auf Univ.-Doz. Dr. Bernhard Metzler, der im Rahmen der heurigen ÖKG-Jahrestagung zum Sekretär der Fachgesellschaft gewählt wurde. Die Wahl von Julia Mascherbauer erfolgte im Rahmen der Arbeitsgruppen-Klausur, die jedes Jahr unter Beteiligung der AG-Leiter und stv. Leiter im Oktober in Puchberg bei Wels stattfindet.

Voller Einsatz mit Herz und Verstand

Die Arbeitsgruppen der ÖKG leisten wichtige Arbeit in den einzelnen kardiologischen Bereichen. Die Funktion der AG-Vertreterin ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Die Person sitzt im ÖKG-Vorstand und ist dort das Sprachrohr der Arbeitsgruppen und als solches auch Bindeglied zwischen dem Vorstand und den Arbeitsgruppen. Vor allem der Bereich Fort- und Weiterbildung liegt der neuen AG-Vertreterin sehr am Herzen. Prof. Mascherbauer: „Ich stehe ganz klar für die Förderung junger Kardiologinnen und Kardiologen in Ausbildung. Auch möchte ich Mitglieder von Arbeitsgruppen unterstützen, Fortbildungsveranstaltungen anzubieten. Hier werde ich mich im Vorstand dafür einsetzen, dass diese Veranstaltungen ausreichend unterstützt werden. Vor dem Hintergrund dessen, dass die Anzahl der kardiologischen Abteilungen in Österreich reduziert werden soll, ist es mir auch ein Anliegen, mich für die Karrierechancen des kardiologischen Nachwuchses einsetzen.“

Die Arbeitsgruppen sind auch in die Gestaltung des Programms der ÖKG-Jahrestagung aktiv involviert. Und zwar insofern, als jede Arbeitsgruppe berechtigt ist, eigene Sitzungen zu gestalten. Prof. Mascherbauer: „Meine Aufgabe ist es, diese Programmvorschläge mit dem Programm-Komitee abzustimmen. Ziel ist, ein Kongressprogramm zu erstellen, das sowohl für wissenschaftlich aktive als auch für rein klinisch tätige und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gleicherweise attraktiv ist.“

Kompetenz vereint mit weiblichem Charme

Mit Prof. Mascherbauer wurde nun zum zweiten Mal eine Frau in diese Funktion gewählt. Mascherbauer: „Ich hoffe, damit Vorbildwirkung auszuüben. Es ist mir sehr wichtig Frauen dabei zu unterstützen, sich aktiv in die Fachgesellschaft einzubringen. Auch möchte ich Kardiologinnen ermutigen, sich in das Gebiet der interventionellen Kardiologie zu vorwagen, - ein Bereich, im dem bislang nur einzelne Frauen tätig sind.“

Im ÖKG-Vorstand der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft gibt es derzeit drei Funktionärinnen: Univ.-Prof. Dr. Irene Lang (Pressereferentin), Univ.-Prof. Dr. Senta Graf (Schriftführerin) und seit kurzem Univ.-Prof. Dr. Julia Mascherbauer, die als neue Vertreterin der Arbeitsgruppen das charmante und kompetente Trio vervollständigt.

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