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Kardiologie 2. September 2014

Lebensbedrohlicher „Hitzschlag“ mit STHebungen – ein Bericht von konsekutiven Fällen während der Hitzewelle in Österreich im Juli 2013

Der Hitzschlag ist ein lebendsbedrohlicher Zustand als Folge eines Versagens der Thermoregulationsmechanismen im Rahmen einer extremen Hitze-Exposition. Wir berichten eine Serie von 4 Fällen (3 belastungsinduzierte, 1 klassischer Hitzschlag) während der Hitzewelle im Juli 2013 in Österreich. Alle wiesen ein Körperkerntemperatur von > 41 °C, Bewusstseinstrübung, akute respiratorische und renale Insuffizienz, disseminierte intravaskuläre Coagulation (DIC), Rhabdomyolyse und ausgeprägte EKG-Veränderungen auf, in 2 Fällen das Bild eines ST-Hebungs-Infarktes (STEMI). Die Patienten wurden binnen Stunden mittels externem Kühlsystem („Arctic Sun“) auf Normaltemperatur gekühlt, woraufhin sich die EKG Veränderungen rückbildeten. Alle Patienten erholten sich vom Multiorganversagen und konnten stabil von der Intensivstation verlegt werden. Leider verstarben die beiden älteren Patienten 1 bzw. 5 Wochen später an Spätkomplikationen.

Dr. Elisabeth Lassnig, Patrick Dinkhauser, Edwin Maurer, Bernd Eber, Wiener klinische Wochenschrift 15/16/2014

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