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Kardiologie 22. August 2014

Kardiovaskuläre Intensivmedizin - eine Subdisziplin mit wachsender Bedeutung

Arbeitsgruppe 11 stellt sich vor

Der Nukleus der Arbeitsgruppe für Kardiovaskuläre Intensivmedizin besteht aus neun Mitglieder und einer größeren Gruppe von Ärzten, die sich der kardiologischen Intensivmedizin verpflichtet fühlen, um den fachlichen Input der Arbeitsgruppe zu nützen.

Die Hauptaufgaben des Nukleus in den letzten Jahren war die Mithilfe an der Programmerstellung für den österreichischen Kardiologie Kongress sowie die Erarbeitung eines Leitfadens für die Therapie des infarktbedingten kardiogenen Schocks, welcher gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie umgesetzt wurde. Damit wird die Arbeitsgruppe einer ihrer wichtigsten Verpflichtungen gerecht, ein ausgewogenes Fortbildungsprogramm und Entscheidungshilfen in einem sich rasant erneuernden Spezialgebiet der Kardiologie anzubieten. Die Eckpfeiler der Richtlinien für den infarktbedingten kardiogenen Schock wurden zum Beispiel in einem Taschenfolderformat abgedruckt und zu einer breiten Verwendung in Österreich angeboten.

Ganz rezent wurde ein Positionspapier zur Anwendung der Extra-Corporalen-Membran-Oxygenierung (ECMO), gemeinsam mit den österreichischen Herzchirurgen und Anästhesisten erstellt und bereits zur Begutachtung eingereicht.

Eine fixe „Einrichtung“ der Arbeitsgruppe ist der Post-Graduate Kurs in Baden, der sich eine praxisnahe Ausbildung und Fortbildung von intensivmedizinisch tätigen „Juniors und Seniors“ zum Ziel gesetzt hat und ständig das Programm an die täglichen Herausforderungen anpasst. Dieser Kurs erfreut sich bereits über Jahre hinweg einer regen Teilnahme von Ärzten aus ganz Österreich.

Für die nächsten zwei Jahre wird wohl auch die Mitwirkung an der neuen Ausbildungsordnung für das Fach Kardiologie und ihrem intensivmedizinischen Verantwortungsbereich gefordert sein. Daraus ableitend versteht sich auch eine enge Zusammenarbeit mit den intensivmedizinischen Fachvertretungen wie der ÖGIAIM (Österreichische Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin) und der FASIM (Federation of Austrian Societies of Intensive Care Medicine) als Teil der Agenda der Arbeitsgruppe.

Neben diesen fachspezifischen Aufgaben möchte sich die Arbeitsgruppe aber auch weiterhin um österreichweite, multizentrische Studien im Zusammenhang mit Themen der kardiovaskulären Intensivtherapie bemühen.

So hoffen wir mit unserer Arbeitsgruppe nicht nur der repräsentativen Aufgaben gerecht zu werden, sondern insbesondere mit unserem Arbeitsprogramm die intensivmedizinischen Belange der Kardiologie in Ausbildung und Forschung voranzutreiben. In diesem Zusammenhang ist es besonders erfreulich, eine enge Zusammenarbeit mit der neu gegründeten europäischen Gesellschaft für Acute Cardiac Care (ACCA) aufbauen zu können.

Ich habe Ende Mai 2014 die Leitung unserer AG von Dr. Alexander Geppert übernommen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit meiner Stellvertreterin Dr. Pircher-Cetin.

AG-Leiter:

OA DR. Wilhelm GRANDER, LKH Hall in Tirol

E-Mail:

stv. Leiterin:

Dr. Emel PIRCHER-CETIN, KH Hietzing, Wien

E-Mail:

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