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Kardiologie 12. März 2014

TLR-3 vermittelt Effekte der Stoßwellentherapie

Dass Schockwellen niedriger Intensität die Angiogenese in ischämischem Gewebe induzieren, ist bekannt. Unklar war bislang, wie die Umwandlung des Reizes in ein biologisches Signal erfolgt. Eine Arbeitsgruppe um Dr. Johannes Holfeld, MedUni Innsbruck, brachte nun Licht ins Dunkel. Sie zeigte, dass unter Einwirkung von Stoßwellen in menschlichen Endothelzellen der Signalweg des Toll-like Rezeptor (TLR)-3 aktiviert wird.

Bestätigt wurde das Ergebnis im Tierversuch. Hier zeigte sich, dass zwar Wildtyp-Mäuse mit Extremitätenischämie von einer Stoßwellentherapie profitieren, nicht aber solche Tiere, bei denen das TLR-3 Gen vor der Behandlung ausgeschaltet wurde.

 

Quelle: Johannes Holfeldt et al., präsentiert bei den Scientific Sessions der American Heart Association, November 2013, Dallas

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