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Kardiologie 6. Dezember 2013

Herzkatheter: „Radial ist here – are you on board?“

Der transradiale Zugang beim Herzkatheter hat sich innerhalb kürzester Zeit von einer Nischenanwendung zu einem Routineverfahren entwickelt. Neben anderen Vorteilen hat eine Reduktion der Mortalität bei Patienten mit ST-Hebungsinfarkt dazu beigetragen. Voraussetzung für die komplette Umstellung eines Zentrums ist, dass sowohl der radiale als auch der femorale Zugang beherrscht wird. Ein Switch vom Handgelenk in die Leistenregion muss, wenn nötig, jederzeit rasch möglich sein.

Ein kardiologisches Fachjournal titelte Anfang dieses Jahres: „Radial ist here – are you an board? Diese Frage können mittlerweile immer mehr Zentren in Österreich mit „Yes, we are“ beantworten, wie die von Prof. Volker Mühlberger präsentierten Daten vom Österreichischen Herzkatheter Register zeigen. So wird mittlerweile sowohl bei rein diagnostischen Koronarangiografien als auch bei Koronarinterventionen immer häufiger der radiale Zugang gewählt.

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