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Kardiologie 11. Oktober 2013

Nicht überall ist die beste Infarkttherapie auch Standard

Die rasche mechanische Revaskularisation per primärer PCI gilt als beste Behandlungsmethode beim akuten Herzinfarkt mit ST-Streckenhebung (STEMI). Vor allem in ost- und südeuropäischen Ländern wie Bosnien, Serbien oder Bulgarien erhalten aber immer noch viele STEMI-Patienten keine entsprechende Reperfusionstherapie. Häufig bleibt es nur bei einer Lyse, in vielen Fällen wird aber auch ganz auf Reperfusion verzichtet. Das geht aus den Daten des Stent-For-LIFE (SFL)-Surveys hervor, die Professor Steen Kristensen vorgestellt hat. Erhoben wurden sie in den Jahren 2010/2011 in 37 Mitgliedsländern der ESC. Immerhin: In 33 Ländern war die PPCI dominierende Strategie.

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