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Kardiologie 23. August 2013

Kardiovaskuläre Biologie und Thromboseforschung

Arbeitsgruppe 01

Die neue Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Biologie und Thromboseforschung (KBT) entstand durch die Zusammenführung zweier experimentell ausgerichteter Arbeitsgruppen, nämlich der AG Experimentelle Kardiologie und der AG Atherosklerose, Thrombose und Gefäßbiologie, anlässlich der Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) 2013. Inhaltlich definiert sich die neue Arbeitsgruppe KBT in der Tradition der beiden zusammengeführten AGs als experimentelle Arbeitsgruppe im Bereich der kardiovaskulären Medizin. Es ist das Ziel der AG, die grundlagenwissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der kardiovaskulären Medizin unter besonderer Berücksichtigung translationeller Aspekte hin zur klinischen Anwendung zu stärken und zu fördern. Dies soll auch durch eine verstärkte Interaktion zwischen den MedizinerInnen und NaturwissenschaftlerInnen in den verschiedenen Forschungsgruppen, die an den Medizinischen Universitäten in Graz, Innsbruck, Salzburg und Wien, aber auch im nichtuniversitären Bereich in diversen Gemeinde- und Landeskrankenhäusern, in diesem Feld arbeiten, erreicht werden.

Dieses Bestreben spiegelt sich auch in der Zusammensetzung des Nucleus unserer Arbeitsgruppe wider, dem WissenschaftlerInnen aus allen genannten Institutionen angehören. Innerhalb der Österreichischen Gesellschaft für Kardiologie ist die Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Biologie und Thromboseforschung eine Anlaufstelle für die Diskussion neuer präklinischer diagnostischer und therapeutischer Behandlungsansätze. Hierbei soll der Informationsaustausch innerhalb der Arbeitsgruppe und auch mit den anderen Arbeitsgruppen der ÖKG intensiviert werden, um mögliche Kooperationsansätze zu identifizieren.

Ein wichtiges Anliegen unserer Arbeitsgruppe ist es zudem, junge, an Forschung im Bereich der kardiovaskulären Medizin interessierte MedizinerInnen und NaturwissenschaftlerInnen in bestehende Forschungsgruppen zu integrieren, auszubilden und zu vernetzen, sowie zur aktiven Mitarbeit in der Arbeitsgruppe zu motivieren. Weiters sehen wir es als unsere Aufgabe an, neue und innovative Ansätze in der Forschung auf dem Gebiet der kardiovaskulären Medizin innerhalb der ÖKG zu fördern, zu bündeln und nach außen zu tragen. Damit kann die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit in Bezug auf Forschungsfinanzierung und Publikationen erhöht werden. Zu diesem Zweck haben bereits die beiden Vorgänger der jetzigen gemeinsamen AG wissenschaftliche Tagungen organisiert oder an der Organisation von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongressen und Symposien aktiv teilgenommen. Diese Tradition wird von der AG KTB beibehalten.

Zusammenfassend betrachten wir die Brückenbildung zwischen der Grundlagenforschung und der klinischen Kardiologie im Sinne einer Bench-to Bedside-Strategie als fundamentale Aufgabe unserer Arbeitsgruppe. Dieser translationelle Ansatz soll einerseits klinische Fragestellungen an GrundlagenwissenschaftlerInnen herantragen und andererseits klinisch tätige MedizinerInnen mit grundlagenwissenschaftlichen Aspekten in der kardiovaskulären Medizin vertraut machen. Insgesamt sieht die AG KBT ihre Mission darin durch ihre Aktivitäten die kardiovaskuläre Forschung in Österreich sowohl national wie auch international sichtbar zu platzieren und zu stärken.

Univ.-Prof. Dr. Johann Wojta

Innere Medizin II

Medizinische Universität Wien

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