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Untersuchung eines Patienten mit Herzinsuffizienz.
 
Kardiologie 17. Jänner 2013

Video: Hoffnung auf neue Therapiemöglichkeit bei Herzinsuffizienz

Eine an 14 europäischen Herzzentren laufende Studie soll klären, ob Levosimentan als Regulärbehandlung außerhalb der Intensivmedizin eingesetzt werden könnte.

Zunehmende Atemnot und Leistungsabfall müssen nicht Ausdruck „normaler Alterung“ oder schlechter Kondition sein. Oft verbirgt sich dahinter eine Herzschwäche, die Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts. Etwa 4 Prozent der Bevölkerung erkranken daran, mit deutlich steigender Tendenz. Mit einer Herzschwäche geht die Einschränkung der Lebensqualität und in weiterer Folge eine hohe Sterblichkeit einher.

Ärzte auf der ganzen Welt machten im Rahmen einer üblichen medikamentösen Intensivtherapie mit dem Medikamentenwirkstoff Levosimentan bei Patienten die Beobachtung, dass es nach der Verabreichung dieses Wirkstoffes zu lang anhaltenden Verbesserungen der Herzleistung kommt.

Österreichische Kardiologen unter der Leitung von Dr. Hans Altenberger, Ärztlicher Leiter der Sonderkrankenanstalt Rehabilitationszentrum Großgmain,´Salzburg, nahmen das zum Anlass, der Frage nachzugehen, ob dieses Medikament auch in der Regulärbehandlung außerhalb der Intensivstation eingesetzt werden sollte.

Das Video wurde zur Verfügung gestellt von http://www.vielgesundheit.at/.


Mittlerweile nehmen insgesamt 14 Europäische Herzzentren an der Studie teil. Die Hoffnungen mit dem Wirkstoff eine zusätzliche medikamentöse Therapieoption in der Regulärbehandlung der Herzschwäche zur Verfügung zu haben sind groß.

vielgesundheit.at, springermedizin.at

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