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Kardiologie 13. Juni 2012

ÖKG 2012 Jahrestagung in Salzburg

Vom 30. Mai bis 2. Juni 2012 veranstaltete die Österreichische Kardiologische Gesellschaft zum 44. Mal den Österreichischen Kardiologiekongress im Kongress Salzburg. Es handelte sich dabei um den größten Kongress dieser Art im südosteuropäischen Raum mit zahlreicher nationaler und internationaler Beteiligung. Auf dem Kongress wurden neueste Entwicklungen im Bereich der Herz-Kreislaufforschung vorgestellt.

Schwerpunkte des heurigen Kongresses waren „Notfälle in der Kardiologie“ und „Interdiziplinarität in der Kardiologie“. „Kaum ein anderes Fachgebiet hat so viele lebensbedrohliche Notfälle zu versorgen wie die Kardiologie“, hob Prof. Dr. Burkert Pieske, Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Medizinischen Universität Graz und Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft im Rahmen eines Pressegesprächs hervor. „Daher müssen Kardiologinnen und Kardiologen und die fachverwandten Disziplinen auf diesen Gebieten über hervorragende theoretische und praktische Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.“ Das zweite Leit-Thema „Interdisziplinarität“ trug der komplexen Situation Rechnung, in der zwar einerseits Spezialisierung eine hervorragende Patientenversorgung auf höchstem Niveau garantiert, andererseits aber breites Fachwissen für eine ganzheitliche Krankenversorgung unumgänglich ist. Da dieses breite Fachwissen in jedem Detail nicht von einem einzelnen Arzt oder Ärztin beherrschbar ist, müssen sich fachübergreifend interdisziplinäre Ärzte-Teams bilden, um gemeinsam eine optimale medizinische Versorgung sicherzustellen. Einer von vielen Höhepunkten war der Festvortrag des renommierten Forschers und derzeitigen Chefs der Kardiologie an der Harvard-Universität in Boston, Prof. Dr. Peter Libby, der die Entstehung der Arteriosklerose erklärte.

 

Quelle: Pressegespräch, 29. Mai, Wien

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