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Kardiologie 3. Mai 2012

Perkutaner Verschluss nutzlos

offenes Foramen ovale

Der perkutane Verschluss eines offenen Foramen ovale (PFO) mit einem per Katheter platzierten Verschluss-System hat sich in der jetzt publizierten Studie CLOSURE I bei Patienten mit kryptogenen Schlaganfällen oder TIA in der Prävention von Rezidiv-Ereignissen als nicht wirksam erwiesen.

In der Studie, an der 909 Patienten beteiligt waren, konnte innerhalb von zwei Jahren bezüglich neurologischer Ereignisse und Tod kein signifikanter Unterschied im Vergleich zu einer optimalen medikamentösen Therapie (ASS und/oder orale Antikoagulation) nachgewiesen werden (Ereignisrate: 5,5 versus 6,8 Prozent).

Beobachtet wurde eine signifikante Zunahme von unerwünschten Ereignissen wie Vorhofflimmern oder vaskulären Komplikationen in der Gruppe mit PFO-Verschluss.

Furlan, A. J. et al.: New England Journal of Medicine 2012; 366: 991–9

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