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Kardiologie 13. Februar 2012

Hypertonie: Neue Genvarianten erhöhen Risiko

Bei der Analyse des Erbguts von mehr als 200.000 Menschen weltweit hat eine internationale Forschergruppe 29 DNA-Regionen entdeckt, die unter anderen den Blutdruck beeinflussen.

Wie die Forscher um Prof. Dr. Aravinda Chakravarti vom McKusick-Nathans Institute of Genetic Medicine am Johns Hopkins Institut in Baltimore berichten, sind bei Europäern die gleichen genetischen Varianten mit einer Hypertonie assoziiert wie bei Menschen mit asiatischen und afrikanischen Vorfahren.

Je mehr der jetzt entdeckten DNA-Regionen ein Mensch habe, um so größer sei das Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und koronare Herzkrankheiten sowie für eine Verdickung des linksventrikulären Myokards.

Durch die Entdeckung der Genvarianten erhoffen sich die Wissenschaftler neue Ansätze für die Diagnostik und Therapie von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen.

International Consortium for Blood Pressure Genome-Wide Association Studies: Nature 2011; 478; 103–9; doi:10.1038/nature10405

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