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Kardiologie 4. November 2011

Infrarot-Sauna bei Herzschwäche

Die Behandlung in der Infrarot-Sauna hat in Japan als „Waon-Therapie“ Tradition. Sie soll bei chronischer Herzinsuffizienz wirksam sein.

An einer Studie waren 41 Patienten beteiligt, die drei Wochen lang an fünf Tagen einer Waon-Behandlung unterzogen wurden. Erst wurden sie für 15 Minuten bei 60 Grad in eine Infrarot-Sauna geschickt. Danach ruhten sie eine halbe Stunde in Decken gehüllt, um die Körperkerntemperatur um 1–2 Grad Celsius zu erhöhen. Nach drei Wochen stellten die Forscher anhand des 6-Minuten-Gehtests eine signifikante Zunahme der Belastungsfähigkeit fest. Messungen ergaben einen signifikanten Anstieg der maximalen Sauerstoffaufnahme als Parameter der aeroben Leistungsfähigkeit. Der BNP- und Noradrenalin-Plasmaspiegel fiel, die Endothelfunktion verbesserte sich. Es fehlte eine Kontrollgruppe.

Ohori, T. et al.: American Journal of Cardiology 2011; doi:10.1016/j.amjcard.2011.08.014

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