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Kardiologie 1. August 2010

Persistierende Spontandissektion der linken Koronararterie nach emotionalem Stress

Eine 51-jährige Frau ohne kardiovaskuläre Risikofaktoren wird mit massiven Brustschmerzen und gleichzeitigen ST-Streckenhebungen in den Ableitungen II, III, und aVF vorstellig. Nach einer umgehend verabreichten systemischen Thrombolysetherapie in einem peripheren Krankenhaus war die Patientin beschwerdefrei, weiters kam es auch zu einer ST-Strecken-Resolution. Eine im Intervall durchgeführte Koronarangiographie zeigte eine längerstreckige Dissektion in der peripheren linken Koronararterie. Aufgrund des kleinen Gefäßdurchmessers wurde eine konservative Therapie mit Acetylsalizylsäure, Clopidogrel, einem Statin und Betablocker gewählt. In der nach drei Monaten durchgeführten Kontrollangiographie zeigte sich die unverändert gebliebene Dissektion, die Patientin war wieder gut leistungsfähig und im Belastungstest ergab sich kein Anhalt für eine Ischämie.

Agnes Mayr, Gert Klug, Werner Jaschke, Otmar Pachinger, Bernhard Metzler, Wiener klinische Wochenschrift 15/16/2010

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