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Kardiologie 1. Juli 2010

Die Häufigkeit von ungenauen aneroiden Sphygmomanometern in einem Krankenhaus

Alle tragbaren, aneroiden Sphygmomanometer eines Krankenhauses wurden auf ihre Messgenauigkeit (Toleranz ± 3 mmHg) hin überprüft. Bei diesem Vergleich mit einem zertifizierten Quecksilbermanometer lieferten 59 % der insgesamt 832 Sphygmomanometer ungenaue Messergebnisse, and zwar in der Mehrzahl der Fälle zu niedrige Werte. Diese unbefriedigende Erkenntnis ist im Einklang mit früheren Studien, in denen sich aber die Versuchsanordnungen und die Meinungen bezüglich noch akzeptabler Messabweichungen deutlich unterschieden. Während ihres täglichen Gebrauchs sind die Sphygmomanometer Erschütterungen und anderen Einflüssen ausgesetzt, die zu Materialverschleiß und Beschädigungen und so zu Messfehlern führen können. Die gemeinhin anerkannte Empfehlung, aneroide Sphygmomanometer alle sechs Monate einer Routinekontrolle zu unterziehen, erscheint im Lichte der vorliegenden Studie als unzureichend.

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