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Kardiologie 1. Juni 2010

Alkohol für den Herzkranken – ein Muss oder Kunstfehler?

Herbert Laimer, Bad Tatzmannsdorf

Eine Frage der Dosis

Die ambivalente Rolle des Alkohols hinsichtlich Entstehung und Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist seit vielen Jahren Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Eine inverse Beziehung zwischen leichtem bis moderatem Alkohol- konsum und kardiovaskulärem Risiko ist in zahlreichen epidemiologischen Studien belegt. Der protektive Effekt von Alkohol wird als mitverantwortlich für die günstigen Effekte einer mediterranen Ernährung und des sogenannten „French Paradoxon“ eingeschätzt. Diese günstige Datenlage aus den 80er und 90er Jahren wurde aber zwischenzeitlich immer wieder sehr kontrovers diskutiert.

Schwierige Studieninterpretation

Es erhob sich vor allem die Frage, inwieweit der Benefit des Alkoholkonsums von Ko-Faktoren wie Geschlecht, demographischen Faktoren, Ernährung und sozio-ökonomischen Eigenschaften beeinflusst wird. Eine häufige Unsicherheit in den Studien ist die Definition des „Nicht-Trinkers“ mit einer klaren Abgrenzung zwischen „Ex-Trinker“ und „Niemals-Trinker“, zumal bei „Ex-Trinkern“ eine erhöhte Inzidenz an Ko-Morbidität anzunehmen ist.

Nutzen moderaten Alkoholkonsums bestätigt

Eine kürzlich im JACC erschienene prospektive Studie, in der 245.000 US-Bürger im Schnitt acht Jahre lang hinsichtlich ihres Trinkverhaltens analysiert wurden, scheint aber zu bestätigen, dass der Nutzen eines moderaten Alkoholkonsums auch im Vergleich zu lebenslang Abstinenten und unabhängig von Geschlecht, Alter und anfänglichem Gesundheitszustand gegeben ist.

J-förmige Kurve

Hinsichtlich des Dosis-Wirkungsverhaltens besteht offensichtlich eine J-förmige Kurve. Die überwiegende Anzahl der Studien zeigt einen protektiven Effekt von täglich bis zu drei „Standard-Drinks“ für Männer und ein bis zwei „Standard-Drinks“ für Frauen, einzelne Studien finden jedoch auch kardiovaskulär schützende Effekte bei höherem Alkohol- konsum.

Rotwein

Inhomogene Antworten finden sich auch auf die Frage nach dem Einfluss der unterschiedlichen alkoholischen Getränke. Insgesamt besteht die beste Datenlage für den Weinkonsum, aber es gibt auch zahlreiche Hinweise für einen protektiven Effekt anderer alkoholischer Getränke. Ein günstiger Effekt eines niedrigen bis moderaten Konsums von Alkohol per se scheint abgesichert. Eine besonders Endothel-protektive Rolle wird dem Rotwein zugeschrieben, insbesondere dem im Eichenfass ausgereiften. Hier bringen antioxidative Polyphenole (Resveratrol) und Flavonoide einen zusätzlichen Benefit. Inwieweit diese Substanzen aber als alkoholfreie Supplementierung sinnvoll sind, ist bis dato nicht abgesichert.

Wirkmechanismen

Als Mechanismen des protektiven Effekts von Alkohol werden unter anderen diskutiert: Erhöhung des HDL-Cholesterins und des t-Plasminogenaktivators, Thrombozyten-Aggregationshemmung, Absenken von Fibrinogen, Vasodilatation und antioxidative Eigenschaften.

Negative Wirkungen erhöhten Alkoholkonsums

Blutdruck

Unumstritten sind allerdings die negativen Mechanismen eines erhöhten Alkoholkonsums bei der Entstehung und des Verlaufs einer arteriellen Hypertonie. Ab einem Alkoholkonsum von 30 g/Tag besteht ein linearer Zusammenhang mit einem Anstieg des Blutdrucks von 1–2 mm Hg pro zusätzlichen 10 g Alkohol pro Tag; die Prävalenz der Hypertonie ist bei einem täglichen Konsum von 30–50 g Alkohol auf das Drei- bis Vierfache erhöht. Reduktion des Alkoholkonsums senkt erhöhte Blutdruckwerte signifikant. Die Leitlinien der ESH und ESC (2007) empfehlen für Hypertoniker einen maximalen täglichen Äthanol-Konsum von 20–30 g bei Männern bzw. 10–20 g bei Frauen.

Arrhythmien

Erhöhter Alkoholkonsum ist auch verantwortlich für die Entstehung von Arrhythmien, wobei hier das Vorhofflimmern an oberster Stelle steht. Das „Holiday Heart Syndrom“ tritt in typischer Weise nach Alkoholbelastung während des Urlaubs oder des freien Wochenendes auf. Chronischer erhöhter Alkoholkonsum kann aber auch zu ventrikulären Arrhythmien, AV-Leitungsstörungen, Schenkelblock und QT-Verlängerungen führen. Auslösend dafür werden eine Supprimierung des Natrium- und Kalziumeinstroms, Elektrolytveränderungen und erhöhte Katecholamin-Ausschüttung angenommen.

Alkoholische Kardiomyopathie

Ab einem täglichen Alkoholkonsum von mehr als 90 g/die über mehr als 5 Jahre ist die Gefahr des Auftretens einer alkoholischen Kardiomyopathie gegeben. Es kommt dabei zu einer toxischen Wirkung auf Mitochondrien und das sarkoplasmatische Retikulum, verstärkter Apoptose, Abnahme der Myozyten-Kontrak- tilität und schließlich zur diastolischen und systolischen Kontraktionsstörung. Abstinenz kann das Fortschreiten verhindern, weiterer Alkoholkonsum führt zur Progredienz der Herzinsuffizienz mit schlechter Prognose.

Hypertriglyzeridämie

Erhöhter Alkoholkonsum kann aber auch durch die Entwicklung einer Hypertriglyzeridämie zum Risikofaktor für die Atherogenese und Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit werden, wobei hier die Höhe der Alkoholdosis individuell sehr unterschiedlich sein kann. So gibt es entsprechend sensitive Patienten, die selbst auf eine sonst als protektiv bezeichnete Alkoholmenge mit massiv ansteigenden Triglyzeriden reagieren und daher zur kompletten Abstinenz angehalten werden sollten.

Fazit

Zusammenfassend kann aber trotz der teilweise sehr inhomogenen Datenlage angenommen werden, dass sowohl primärpräventiv als auch bei bereits bestehender koronarer Herzkrankheit der tägliche Konsum von 2 bis 3 „Standard- Drinks“ für den Mann bzw. 1 bis 2 für die Frau protektiv ist, wobei die günstigsten Ergebnisse für Wein, insbesondere Rotwein vorliegen.

Dieser Empfehlung schließen sich auch die Fachgesellschaften an. Es sei jedoch nochmals betont, dass die therapeutische Breite des Alkohols eine sehr schmale ist, und ein erhöhter Alkoholkonsum auf mehrfache Weise kardiovaskulär schädlich sein kann. Die überwiegende Todesursache bei Alkoholikern ist aber letztlich nicht Herz-Kreislauf-bedingt, sondern durch Leberzirrhose, Karzinome (Leber, oberer Aerodigestivbereich, kolorektal, Mamma) sowie erhöhte Unfall- und Suizidrate geprägt.

 

Von einer Empfehlung für bisher Abstinente, aus kardiovaskulären Gründen mit dem Alkoholkonsum zu beginnen, muss daher abgeraten werden.

Zur Person
Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Laimer
Pensionsversicherungsanstalt
SKA-RZ Bad Tatzmannsdorf für Herz-Kreislauf- und
Stoffwechselerkrankungen
Bereich Medizin
Vogelsangweg 11
7431 Bad Tatzmannsdorf
Fax: ++43/3353/6000-43520
E-Mail:
www.pensionsversicherung.at
  • Herr Nabil DEEB Arzt = doctor, 22.08.2010 um 11:25:

    „PMI – Syndrom und die pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol & Polyphenolen ! .



    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY


    PMI - syndrome and the pharmacological effects of resveratrol and polyphenols .

    PMI - le syndrome et les effets pharmacologiques du resvératrol et de polyphénols.

    PMI – Syndrom und die pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol & Polyphenolen .

    Mediterrane Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol & Olivenpolyphenole sind ideal für die Prävention der Zivilisationserkrankungen.:-


    Die Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Fett- und Cholesterinstoffwechsel, die Vorbeugung von Krebs, entzündlichen Prozessen sowie auf die Lebensverlängerung von Zellen aus .

    Resveratrol gehört zu den besonders hoch wirksamen Radikalfängern aus der Natur und ist daher in der Lage, oxidativen Stress zu minimieren. Zudem besitzt es die Eigenschaft eines ambiphilen Antioxidans, da es sowohl fett- als auch wasserlöslich ist. Aufgrund der vielfältigen pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol werden Risikofaktoren betreffend Herz, Gefäße, Blutdruck, Demenz und entzündliche Prozesse vermindert.


    Pharmakologische Wirkungen von Resveratrol :-

    1.- schützt vor Herz- und Gefäßverkalkung (Demenz)
    2.-HDL, LDLØ
    3.-direkte und indirekte gefäßerweiternde Wirkung
    4.-Hemmung der Thrombozytenaggregation
    5.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    6.-Antitumorwirkung (Tumorwachstum gehemmt, Apoptose gefördert)
    7.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    8.-starkes Antioxidans (sowohl fett- als auch wasserlöslich)
    9.-dosisabhängige phytoöstrogene Effekte
    10.-Lebensverlängerung von Zellen (Anti-Aging)


    Bioverfügbarkeit :-

    Auch sehr hohe Dosen (25 mg) oral verabreichtes trans-Resveratrol werden noch mit etwa 70% absorbiert. Dessen Plasmahalbwertszeit bzw. seiner bekannten Metaboliten liegt bei durchschnittlich 9 Stunden. Nur ein geringer Anteil von Resveratrol bleibt dabei unverändert im Plasma. Diesbezüglich dürften potenziell aktive, zum Teil unbekannte Metaboliten für die vielfältigen pharmakologischen Wirkungen verantwortlich sein. Der Resveratrol-Abkömmling Piceatannol besitzt etwa die 1000fache antioxidative Kapazität von trans-Resveratrol. Ein Großteil der oral verabreichten Dosis wird sulfatiert oder glucuronitiert im Harn wiedergefunden.


    Extraktqualitäten :-

    In speziellen Extrakten aus Traubenschalen findet man neben trans-Resveratrol auch zahlreiche Resveratrol-Dimere (e-Viniferin) und -Oligomere sowie den Resveratrol-Metabolit Piceatannol, die zum Teil wesentlich stärkere biologische Eigenfunktionen als trans-Resveratrol selbst entfalten.
    Daher sollten unter der Bezeichnung und Wirkung von Resveratrol auch diese Inhaltsstoffe neben trans-Resveratrol berücksichtigt werden. Zudem enthalten Traubenschalenextrakte auch noch andere pharmakologisch relevante Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Proanthocyanidine (OPC) und Anthocyane.


    Pharmakologische Wirkungen der Olivenpolyphenole Oleuropein und Hydroxytyrosol :-

    1.-entzündungshemmend (COX1- und COX2-Hemmung)
    2.-gefäßerweiternd (NO-Bildung, Hydroxytyrosol: Calcium-Antagonist)
    3.-Hemmung der Thrombozytenaggregation und LDL-Oxidation
    4.-Verbesserung der kognitiven Funktionen
    5.-hypoglykämisch
    6.-antimikrobiell, fungistatisch
    7.-chemopräventiv (Darm, Brust, Prostata, Haut, Lunge)
    8.-starke Radikalfänger


    Olivenpolyphenole :-

    Zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen, dass Olivenöl als ein Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung vielfältige positive Einflüsse auf Herz, Gefäße und Stoffwechsel aufweist (Kreta-Diät). Nicht umsonst wird der Olivenbaum seit der Antike als Lebensbaum bezeichnet.

    Olivenöl zählt zu den gesündesten Nahrungsfetten, da es den höchsten Gehalt (bis 80%) an einfach ungesättigten Fettsäuren, der Ölsäure (Omega-9-FS) aufweist. Diese hat vielseitige physiologische Eigenschaften. Sie vermindert Gesamt- und LDL-Cholesterin, während die HDL-Konzentration kaum beeinflusst wird. Zudem verringert sie, wie auch Omega-3-Fettsäuren, den Einbau von gesättigten und Omega-6-Fettsäuren in die Zellmembran, wodurch die Elastizität der Gefäße, die Kommunikation der Nervenzellen und die Geschmeidigkeit der Haut verbessert werden. Studien belegen auch einen protektiven Effekt der Ölsäure im Magen-Darmtrakt sowie insbesondere gegen Brustkrebs.

    Neuerdings weiß man, dass die Hauptwirkung des nativen Olivenöls nicht der Ölsäure, sondern spezifischen sekundären Pflanzenstoffen, sogenannten Olivenpolyphenolen, zuzuschreiben ist. Diese Wirkstoffe wie Oleuropein sind im kaltgepressten Öl in einer Konzentration von 0,005-0,08% und in frischen Oliven je nach Sorte, Anbau und Reifegrad mit über 2% enthalten.

    Raffinierte Olivenöle hingegen weisen nur noch geringe Konzentrationen an phenolischen Verbindungen auf. Auch geht in Abhängigkeit von der Art der Olivenfermentierung ein erheblicher Anteil in die Verarbeitungslösung (Salzlake) über.
    In der mediterranen Ernährung werden täglich etwa 10 bis 20mg dieser Olivenpolyphenole aufgenommen (entsprechend 25 bis 50g kaltgepresstem Olivenöl). Bei diesen handelt es sich hauptsächlich um das so genannte Secoiridoidglykosid Oleuropein, das für den bitteren Geschmack der frischen, unfermentierten Oliven sowie für die Bräunung der Olivenhaut verantwortlich ist. Mit zunehmender Reife wird Oleuropein gespalten und in das stärker antioxidativ wirksame Hydroxytyrosol sowie auch Tyrosol übergeführt.

    Hydroxytyrosol ist ebenfalls wie Resveratrol ein starkes ambiphiles Antioxidans (ca. 100 x stärker als Vitamin C). Diesbezüglich wurden auch vorbeugende Eigenschaften durch die Neutralisation freier Radikale bei Passiv-Rauchern festgestellt. Zusammen mit Oleuropein weist es ein umfassendes pharmakologisches Wirkungsspektrum insbesondere auf Herz, Gefäße, Blutdruck, Lipidstoffwechsel, in der Krebsvorbeugung sowie bei Entzündungen auf . Des weiteren wurde für ein Oleuropeinderivat namens Oleocanthal eine antiphlogistische Wirkung vergleichbar mit dem Wirkprofil und der Stärke von Ibuprofen beschrieben.


    Pharmakologische Wirkungen von Lycopin :-

    1.-antiatherogen (LDL-Oxidation und LDL-Cholesterin Ø)
    2.-blutdrucksenkend (systolisch und diastolisch)
    3.-chemopräventiv (Magen, Darm, Speiseröhre, Brust, Gebärmutterhals, Prostata, Hoden, Haut)
    4.-starker Radikalfänger (Olivenöl ) .



    Lycopin :-

    Lycopin ist der stärkste Radikalfänger aus der Gruppe der Carotinoide.
    Reichhaltige Quellen sind Tomaten, denen dieser rote Farbstoff als UV-Schutz gegen die zellzerstörende Wirkung aggressiver freier Radikale in der Mittagssonne dient.
    Aus dieser neutralisierenden Reaktion gehen die Carotinoide unverändert hervor und stehen bis zu 1.000mal unverbraucht als Antioxidans zur Verfügung.



    Immunmodulatorische Wirkung von Traubensaft :-

    Regelmäßiger Konsum moderater Mengen an Traubensaft verringert die Morbidität und Mortalität an koronaren Herzerkrankungen. Diese Beobachtung scheint mit günstigen Eigenschaften antioxidativer Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Flavonoide in Zusammenhang zu stehen. Polyphenole und Flavonoide, die vorwiegend in der Schale von Trauben zu finden sind, scheinen die Blutgerinnung und den Cholesterinstoffwechsel günstig zu beeinflussen. In der Pathogenese vaskulärer Erkrankungen spielen Entzündungsreaktionen, Immunaktivierung und oxidativer Streß eine wichtige Rolle.

    Durch regelmäßigen moderaten Weinkonsum oder Traubensaft könnte die schädigende Wirkung reaktiver Sauerstoffmetabolite, die durch aktivierte Monozyten im Rahmen zellulärer Immunreaktionen gebildet werden, vermindert werden. Österreiche Studien weisen darauf hin, dass Inhaltsstoffe von Wein und Traubensaft mit Immunaktivierungskaskaden interferieren. In-vitro-Experimente mit stimulierten peripheren mononukleären Blutzellen zeigten, dass sowohl Rot- und Weißwein als auch Traubensaft biochemische Prozesse, die durch das proinflammatorische Zytokin Interferon ; induziert werden, blockieren. Durch Zugabe von Rot- und Weißwein bzw. Traubensaft zu stimulierten peripheren mononukleären Blutzellen wurde konzentrationsabhängig deutlich weniger Neopterin gebildet und der Tryptophanabbau signifikant vermindert, während Ethanolzugabe vergleichsweise wenig oder keinen Einfluß zeigte. Demnach könnten Inhaltsstoffe von Wein- und Traubensaft Immunaktivierungskaskaden, die z. B. für die Progression kardiovaskulärer Erkrankungen von Bedeutung sind, über eine Hemmung der Zytokinproduktion unterdrücke


    In-vitro-Effekte von Traubensaft sowie von Rot- und Weißwein :-

    Die Effekte von Zytokinen auf die Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen im Rahmen der zellulären (= Th1-Typ) Immunantwort können in vitro durch Quantifizierung ihrer biochemischen Wirkungen, wie Neopterinbildung und Tryptophanabbau, sensitiv erfaßt werden.

    Auf diesem Weg kann z. B. auch die Wirkung immunmodulierender Substanzen auf immunkompetente Zellen bestimmt werden .

    Mitogene stimulieren Neopterinbildung und Tryptophanabbau gleichzeitig in mononukleären Zellen aus dem peripheren Blut (PBMC) .

    Dabei spiegelt die Neopterinkonzentration im Zellkulturüberstand das Ausmaß zellulärer Immunaktivierung wider . Analog dazu ist der Quotient der Konzentrationen des Produkts Kynurenin und des Substrats Tryptophan (Verhältnis Kynurenin zu Tryptophan = kyn/trp) eine empfindliche Methode für die Quantifizierung der Aktivität des Enzyms IDO .

    In den Untersuchungen der österreichen Studien wurden PBMC gesunder Blutspender verwendet, um den Einfluß von verschiedenen Rot- und Weißweinen auf die Neopterinbildung und den Tryptophanabbau zu prüfen . Die Effekte wurden mit der Wirkung von frisch zubereitetem Traubensaft als nichtalkoholische Kontrolle sowie reinem Ethanol verglichen.

    Die exakten Mechanismen, durch die Weinkonsum das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen senken könnte, sind trotz zahlreicher In-vitro- und In-vivo-Studien weitgehend unbekannt.

    Interessanterweise zeigte die Gabe von purem Ethanol keine wesentlichen Auswirkungen, was darauf hindeutet, daß andere Inhaltsstoffe des Weines für die beobachteten Effekte verantwortlich sind. Diese Schlußfolgerung wird durch die mit Traubensaft erzielten Resultate weiter unterstützt .

    Die antioxidative Potenz von Polyphenolen, Flavonoiden und Stilbene-Derivaten könnte somit auch immunmodulatorisch von Bedeutung sein, Substanzen wie Resveratrol wurden bereits mehrfach als antiinflammatorisch wirksam beschrieben. So weisen die österreichischen Beobachtungen darauf hin, dass antioxidative Weininhaltsstoffe neben der direkten Entgiftung von ROS auch deren Bildung durch Unterdrükkung der Interaktion zwischen T-Zellen und Makrophagen vermindern .

    Diese o.g. wissenschaftlichen Tatsachen stammen aus den internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichenungen und unseren Beobachtungen in den mediterranen Ländern . .Das mediterrane Land Tunesien erfüllt neben seinem gesunden sonnigen Wetter und dem Mittelmeer durch seine gesunde Umwelt die besten Voraussetzungen für den Einbau der mediterranen sekundären Pflanzenstoffe Oliven,Trauben , Tomaten und anderer Obstsorten mit den natürlichen Wirkstoffen Antioxidans Resveratrol, Olivenpolyphenole und Lycopin für die Prävention koronarer Herzerkrankungen, altersbedingter Erkrankungen sowie für die Prävention der anderen zahlreichen Erkrankungen der Zivilisation.

    Mediterrane Bevölkerungsgruppen weisen aufgrund ihrer gesunden Ernährung eine höhere Lebenserwartung auf. Diesbezüglich kommt neben Omega-3-Fettsäuren insbesondere den sekundären Pflanzenstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenolen (Oleuropein, Hydroxytyrosol) und Lycopin ein bedeutender Stellenwert in der Prävention altersbedingter Erkrankungen zu.

    Die mediterranen Länder erfüllen neben ihrem gesunden sonnigen Wetter und dem Mittelmeer durch seine gesunde Umwelt die besten Voraussetzungen für den Einbau der mediterranen sekundären Pflanzenstoffe Oliven,Trauben , Tomaten und anderer Obstsorten mit den natürlichen Wirkstoffen Resveratrol, Olivenpolyphenole und Lycopin für die Prävention koronarer Herzerkrankungen, altersbedingter Erkrankungen sowie für die Prävention der anderen zahlreichen Erkrankungen der Zivilisation.


    PMI – Syndrom und die pharmakologischen Wirkungen von Resveratrol & Polyphenolen ,

    PMI - syndrome and the pharmacological effects of resveratrol and polyphenols .

    PMI - le syndrome et les effets pharmacologiques du resvératrol et de polyphénols.


    Mittelmeer, milde Sonne sowie mediterrane Pflanzenwirkstoffe Antioxidans Resveratrol & Olivenpolyphenole sind ideal für die Prävention der Zivilisationserkrankungen. !

    Mediterranean, mild and sunny Mediterranean plants active antioxidant resveratrol Olivenpolyphenole & are ideal for the prevention of civilization diseases.!

    Méditerranée, le soleil doux et plantes méditerranéennes et des substances actives Resveratrol antioxydant Olivenpolyphenole sont idéales pour la prévention des maladies de la civilisation.!

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Ihr

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale
    P.O. Box 20 10 53
    53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

    &

    Nabil DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Ärzteverein e.V.
    Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
    Department of Medical Research
    Département de la recherche médicale
    P.O. Box 10 01 35
    53439 Bad Neuenahr / GERMANY

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