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Impfen 29. Oktober 2012

Auslieferungstopp

Keine vermehrten Nebenwirkungsmeldungen.

Nach dem Verkaufsstopp von Grippe-Impfstoffen von Novartis in Italien zeigt sich der Pharmakonzern sicher, dass keine Gesundheitsgefahren von den Mitteln ausgehen. Auch in Österreich wurde ein Verkaufsstopp verhängt, nun hat die Firma die Auslieferung angehalten.

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat die Auslieferung seiner Grippe-Impfstoffe Optaflu und Fluad gestoppt. Hinzu kommt auch noch – so der Chef der österreichischen Arzneimittelagentur AGES PharmMed, Dr. Marcus Müllner, die Vakzine Sandovac. Der Grund dafür: Bei der Anwendung traten sichtbare Partikelbildungen auf. Laut dem Unternehmen gab es bisher keine vermehrten Meldungen über unerwartete Nebenwirkungen. Müllner: „Wir empfehlen, Alternativprodukte zu verwenden. Sechs andere Influenza-Vakzine sind auf jeden Fall verfügbar.“ In Österreich waren Optaflu und Fluad bislang noch nicht ausgeliefert. Bei Novartis hieß es: „Während des Herstellungsprozesses kann es zu solchen ’small particles‘ kommen.“ Sie würden kein Sicherheits- oder Wirksamkeitsproblem darstellen.

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