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Infektiologie 1. Oktober 2007

Trends und neue Entwicklungen in der Diagnostik von Pilzinfektionen

Die Diagnose von invasiven Pilzinfektionen ist besonders beim immungeschwächten Patienten nach wie vor schwierig und nicht mit einer Methode alleine möglich. Die klinischen Symptome sind vor allem bei invasiven Pilzinfektionen unspezifisch und es ist schwierig eine physiologische oder transiente Besiedelung von einer Erkrankung zu unterscheiden. Da die meisten konventionellen Methoden zu wenig sensitiv sind, ist eine Kombination mehrerer Testverfahren nötig, um zu einer Diagnose zu kommen. Mikroskopie, Kultur, Antigennachweis und molekularbiologische Techniken wie die PCR ermöglichen und beschleunigen die Diagnose. Bisher wurde eine Vielzahl unterschiedlicher PCR-Assays entwickelt, von denen die meisten für sich betrachtet ausreichend sensitiv und spezifisch zu sein scheinen. Erst wenn diese Assays ausreichend evaluiert und in weiterer Folge standardisiert sein werden, wird es möglich sein mit Hilfe dieser Techniken invasive Pilzinfektionen in allen mikrobiologischen Laboratorien frühzeitig und relativ rasch nachzuweisen.

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