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© Matthias Buehner / fotolia.com
 
Infektiologie 12. April 2016

Endende Endemie

Laut WHO ist Europa der Eliminierung von Masern und Röteln näher denn je.

In 32 Ländern gelang eine Unterbrechung der Übertragung von Masern und/ oder Röteln.

Europa hat, laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Eliminierung von Masern und Röteln fast geschafft. In 32 Ländern der Europäischen Region ist eine Unterbrechung der Übertragung der endemischen Masern und/ oder Röteln gelungen, berichtete die WHO am 5. April in einer Aussendung.

„Die Unterbrechung der Übertragung in mehr als der Hälfte der Länder der Europäischen Region zeigt, dass die Eliminierung der Masern und Röteln in der gesamten Region möglich ist und dass wir auf dem richtigen Weg zur Verwirklichung dieses Ziels sind. Die Dynamik dieses Erfolgs muss gewahrt und stabilisiert werden, und wir müssen dafür sorgen, dass die noch verbleibenden endemischen Länder bald nachziehen“, erläutert Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa.

„Jegliche Untätigkeit wird zu einem gefährlichen Wiederauftreten dieser verhinderbaren Krankheiten und zu unnötigem Leiden und Sterben führen. Wir rufen alle politischen Entscheidungsträger in der Europäischen Region auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Masern und Röteln ein für alle Mal eliminiert werden“, appellierte die Expertin.

Die unabhängige Verifizierungskommission RVC stellte „mit Zufriedenheit“ fest, dass 2014 bereits 32 Länder die Übertragung der endemischen Masern bzw. Röteln unterbrochen hatten und dass im Zeitraum 2012 bis 2014 21 Mitgliedstaaten auf ihrem Staatsgebiet die Masern und 20 die Röteln eliminiert haben. Die Eliminierung der Masern und Röteln ist laut WHO eine zentrale Zielsetzung des Europäischen Impfaktionsplans (2015 bis 2020).

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