zur Navigation zum Inhalt
© Dmitry Knorre / iStock
 
Infektiologie 1. Juni 2015

Kampf den Resistenzen

Unterstützung durch die Apotheker

Mit dem Beschluss einer aktuellen Fassung der „Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie“ (DART) möchte die Deutsche Bundesregierung die Problematik der Antibiotika-Resistenzen besser in den Griff bekommen. Die Apotheker unterstützen sie dabei.

Unter anderem fordert die DART eine Sensibilisierung der Gesellschaft. „Pro Jahr haben die Apotheken eine Milliarde Patientenkontakte. Wir nutzen diese, um die Bevölkerung gezielt über den richtigen Umgang mit Antibiotika aufzuklären“, kommentierte Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Bakterien halten sich nicht an Grenzen. Um Resistenzen zu bekämpfen, besteht national und international großer Handlungsbedarf.“ Antibiotika-Resistenzen wurden folgerichtig auch beim diesjährigen G7-Gipfel thematisiert.

Antibiotika können bei unsachgemäßer Anwendung langfristig ihre Wirksamkeit verlieren. Immer häufiger kommt es zu Infektionen durch resistente Bakterien, bei denen die klassischen Antibiotika nicht mehr wirken. „Resistente Bakterien sind vor allem in Krankenhäusern ein großes Problem“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. „Wir haben deshalb eine Weiterbildung ‚Infektiologie‘ zum Umgang mit Antibiotika und zur Bekämpfung von Resistenzen entwickelt.“ Diese 100-stündige Weiterbildung bieten die Apothekerkammern der Länder zeitnah Apothekerinnen und Apothekern an, die in Krankenhäusern oder krankenhausversorgenden Apotheken tätig sind.

Quelle: abda

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben