zur Navigation zum Inhalt
 
Infektiologie 5. Mai 2014

MERS trifft Ärzte und Schwestern

Keine Impfung, keine Therapie – Ärzte streiken aus Angst vor Infektion. Entdeckt wurde der Erreger im September 2012. Am meisten betroffen von MERS ist der Ölstaat Saudi-Arabien. Vorige Woche waren es dort 111 Tote, vor einigen Tagen wurde der erste Fall in den USA registriert.

Das MERS-Coronavirus breitet sich in Saudi-Arabien immer weiter aus. Seit wenigen Wochen steigen die Zahlen sprunghaft an. Die Regierung in Riad rüstet sich: Der Gesundheitsminister wurde ausgetauscht und Spezialzentren mit Isolierstationen in drei Städten eingerichtet. Doch von Riad, Dschidda oder Mekka gelangt das Virus auch in andere Länder und verbreitet Furcht. Ägypten meldete einen ersten Verdachtsfall.

Zuletzt erwischte es insbesondere Ärzte, Apotheker und Krankenschwestern, die mit Erkrankten in Kontakt kamen. In Dschidda wurde der Erreger Mers-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) bei einer 30-jährigen indischen Krankenschwester diagnostiziert. In Mekka erkrankte ein 32-jähriger sudanesischer Arzt daran.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben