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Infektiologie 10. Juni 2013

Editorial

Die rege weltweite Reisetätigkeit, aber auch Migrationsbewegungen haben zu einer Veränderung der Verbreitung von Krankheitserregern und den dazugehörigen Krankheitsbildern geführt. Exotische Urlaubsziele warten manchmal auch mit unerwünschten Reisemitbringseln auf. Dazu kommt, dass die Klimaveränderungen auch eine Verschiebung der Verbreitung von Krankheitserregern bzw. deren Überträgern gebracht hat. So wurden beispielsweise in Griechenland neuerdings wieder Fälle von Malaria beobachtet. Man muss also gar nicht so weit und exotisch reisen, um mit derartigen Infektionspotentialen konfrontiert zu sein.

Allerdings: Es lässt sich für viele Eventualitäten vorbeugen, sei es durch Impfungen, Hygiene oder beispielsweise auch Insektenschutz. Gut vorbereitet und informiert sollte daher auch der Apotheker als häufig erster Ansprechpartner für die Urlauber sein, um für die aktuelle Situation jeweils kompetent und unaufgeregt die richtigen Maßnahmen empfehlen und anbieten zu können.

Nicht umsonst zählt die Berufsgruppe der Apotheker zu jenen, denen die Menschen das meiste Vertrauen entgegen bringen. Eine Anerkennung, die gut fundiert ist und in Krisenzeiten zusätzlich Bedeutung hat

meint Ihre

 

Verena Kienast, Apotheker Plus 5/2013

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