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Der Schutz vor Insektenstichen ist die beste Prävention gegen das West-Nil-Fieber.
 
Infektiologie 9. August 2012

West-Nil-Fieber in Griechenland

Drei Tote, weitere 44 Menschen erkrankt.


In Griechenland sind im Juli und August drei Menschen an dem von Mücken übertragenem West-Nil-Fieber gestorben. Weitere 44 Menschen sind erkrankt, teilte am Donnerstag das griechische Gesundheitsministerium mit. Die meisten Fälle wurden in den Vorstädten im Osten und Süden Athens sowie in Nordgriechenland im Raum der Stadt Naoussa registriert und durch Laboruntersuchungen bestätigt.



Die Zahl der Infizierten könnte noch größer sein, weil die meisten Erkrankungen keine oder harmlose Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen aufweisen, sagte der Arzt Giorgos Tagaris. Den Einwohnern in den betroffenen Regionen wurde geraten, sich vor den Insektenstichen zu schützen.

Die Viruserkrankung ist weit verbreitet, unter anderem in Afrika, Asien und Nordamerika. Auch aus Süd- und Südosteuropa werden immer wieder Fälle gemeldet. Nach Angaben des deutschen Robert Koch-Instituts entwickelt etwa jeder fünfte Infizierte eine fieberhafte, grippeähnliche Erkrankung. Bei jeder 150. infizierten Person kommt es zu einem schweren Verlauf, zum Beispiel zu einer Hirnhautentzündung.

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