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Infektiologie 14. Juli 2012

West-Nil-Virus in New York an Mücken entdeckt

Behörden warnen vor Ansteckung.

Die Behörden in New York haben die Bevölkerung vor der Ansteckung mit dem West-Nil-Virus gewarnt, das an Mücken im Bezirk Staten Island entdeckt wurde. Menschen seien noch nicht infiziert, teilte die Gesundheitsbehörde der US-Metropole mit. Es sei jedoch Vorsicht geboten, vor allem bei Menschen über 50 Jahre. Die Behörde empfahl das Auftragen von Insektenspray sowie das Bedecken von Armen und Beinen vor allem in der Dämmerung.

Die Träger des West-Nil-Virus sind vor allem Vögel. Über Mücken kann das Virus auf Menschen übertragen werden. Der 1937 in Uganda entdeckte Erreger ist in Afrika, Asien, Europa und Australien heimisch. Infizierte entwickeln nur selten schwere Symptome. Bei einem schlimmen Verlauf kann die Erkrankung aber bis hin zum Koma führen sowie Enzephalitis oder Meningitis auslösen.

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