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Infektiologie 14. Februar 2012

Am Beginn der Grippewelle

Mit 11.300 Erkrankungen vergangene Woche gab es einen deutlichen Anstieg in Wien.

Nach jeweils 6.900 geschätzten Fällen in der dritten und vierten Kalenderwoche waren es vor zwei Wochen rund 7.900 Erkrankungen in der Bundeshauptstadt gewesen. "Die Zahl ist vergangene Woche mit 11.300 deutlich gestiegen. Wir haben auch einen Anstieg bei den Nachweisen von Influenza-Viren in unserem Labor.

Mehr als die Hälfte der eingesendeten Proben sind Influenza-positiv. Rund 80 Prozent entfallen auf A(H3N2), es gibt aber auch einige wenige Influenza B-Fälle", so Franz X. Heinz, Leiter des Departments für Virologie der MedUni Wien.


Der Experte rät weiterhin zur Impfung. Eine Influenza-Welle dauert jeweils einige Wochen. Der Impfschutz baut sich binnen rund zehn Tage auf. Man hätte also jetzt gerade noch die Möglichkeit, via Immunisierung davon zu kommen. International sind derzeit wieder vor allem A(H3N2)-Virusstämme aktiv.

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