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Infektiologie 18. November 2011

Das größte Gefährdungspotential eindämmen

Ein Gesetz ist leider selten wie ein alltagstauglicher Praxisleitfaden geschrieben. Wie man sich als Abteilung/Krankenhaus auf das in Kraft treten der neuen Anforderungen richtig vorbereitet, ergibt sich nur aus einem praktischen Vergleich mit bestehenden Regelungen. Der Umstand, dass scharfe und spitze Arbeitsmittel eine besondere Gefahrenquelle darstellen, ist eher ein Dauerbrenner des klinischen Alltages als ein Geheimnis. Immerhin gibt es kaum Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die im Laufe ihrer Karriere von einer Nadelstichverletzung verschont bleiben. Statistiken über die tatsächliche Häufigkeit existieren zwar sogar in annehmbarem Maß, liefern allerdings oft nur ein verzerrtes Bild der Realität (1), da immer noch ein großer Teil der Vorkommnisse nicht ordnungsgemäß gemeldet wird. Eine neue Richtlinie, die RiLi 2010/32/EU (2), hat sich zum Ziel gesetzt, eines der größten Gefährdungspotenziale für Mitarbeiter im Gesundheitswesen einzudämmen.

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