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Infektiologie 1. Oktober 2010

Pharmakodynamische Interaktion zwischen Lumefantrin und Monodesbutyl-Benflumetol bei Plasmodium falciparum in vitro

In dieser Studie wurde die pharmakodynamische Interaktion zwischen Lumefantrin und Monodesbutyl-Benflumetol bei 44 frischen Isolaten von Patienten mit Plasmodium falciparum Infektionen aus der Gegend von Mae Sot (Thailand) untersucht. Beide Substanzen haben sich als effektiv zur Unterbindung der Parasitenreifung erwiesen, wobei dies bei Monodesbutyl-Benflumetol bei niedrigeren Konzentrationen der Fall war. Der Synergismus der beiden Substanzen wurde bei einer Kombination von Lumefantrin und Monodesbutyl-Benflumetol bei einem Verhältnis von 4,25:1 untersucht. Der geometrische Mittelwert für die vollständige Inhibition der Schizontenreifung lag bei 1035,7 nM für Lumefantrin, 655 nM für Monodesbutyl-Benflumetol und 222,5 nM für die Kombination beider. Eine Interaktionsanalyse wurde gemäß der Methode nach Berenbaum durchgeführt, diese hat einen moderaten Synergismus bei der IC50 ergeben, der bei höheren IC-Werten zunimmt und bei der IC99 im Bereich von ausgeprägtem Synergismus liegt. Der geometrische Mittelwert der Summen der FIC50 beträgt 0,73, bei der FIC90 0,37 und bei der FIC99 0,25.

Alexander Leeb, Gunther Wernsdorfer, Wichai Satimai, Ursula Wiedermann, Kanungnit Congpuong, Walther H. Wernsdorfer, Wiener klinische Wochenschrift 3/2010

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