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Infektiologie 1. Mai 2010

Geschichte der Pocken-Bekämpfung in Österreich

Am Beginn der Blattern(Pocken)-Bekämpfung in Österreich stand die Inokulation von Kinderpocken (Variolation) auf die zu Schützenden, die mit dem Risiko der Erkrankung verbunden war. Die gegen 1798 von Edward Jenner propagierte Übertragung von Kuhpocken (Vakzination) zur Vermeidung dieser Komplikation wurde in Niederösterreich als dem ersten Land Kontinentaleuropas bereits 1799 erprobt und 1800 in der ersten Massenimpfung angewandt. Die bei der weiteren Übertragung der Impflymphe von der Impfpustel direkt auf den Arm des folgenden Impflings fallweise mitübertragene Syphilis veranlasste den Ersatz der durch Arm-zu-Arm-Impfung gewonnen "animalen Lymphe". Die Entwicklung all dieser Vorgänge in Österreich bis zur Auflassung der Pockenimpfung im Jahr 1981 wird beschrieben.

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