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Infektiologie 1. Oktober 2008

In vitro Prüfung der Arzneimittelempfindlichkeit bei Plasmodium vivax

Die Möglichkeit der in vitro Kurzzeitkultur, d.h. des Wachstums der asexuellen Parasiten vom Trophozoiten zum Schizonten ermöglicht im Prinzip auch für Plasmodium vivax die Entwicklung von Prüfmethoden zur Ermittlung der Arzneimittelempfindlichkeit. Da bei P. vivax keine Sequestration der mit fortgeschrittenen Wachstumsformen infizierten Erythrozyten stattfindet, befinden sich häufig Parasiten aller Wachstumsstadien im peripheren Blut der Patienten. Dies schließt Schizontenreifungstests aus, da deren Ergebnis durch die Anzahl fortgeschrittener Trophozoiten ungleich beeinflusst wird. Ein Testsystem, welches die Altersverteilung der Parasitenpopulation und deren Änderung mit und ohne den Einfluss von Hemmsubstanzen erfassen lässt hat sich bewährt. Es liefert präzise Ergebnisse auch im Bereich der höheren IC Stufen. Dieses Verfahren erlaubt auch die Klarstellung Stadien-spezifischer Aktivität von Malariamitteln.

Walther H. Wernsdorfer, Oumaporn Tasanor, Gunther Wernsdorfer, Wiener klinische Wochenschrift

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