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Infektiologie 1. Februar 2010

Erster Anaplasmose-Fall nach Zeckenbiss bei einem Patienten in Ost-Österreich

Ein 64-jähriger Patient gelangt zur Aufnahme mit Fieber, Thrombozytopenie, erhöhten Leberenzymen und einem Exanthem am Stamm. Anamnestisch berichtet der Patient über einen Zeckenbiss vier Wochen vor Beginn der Symptome. Eine Erkrankung mit Meningokokken oder eine hämatologische Grunderkrankung wurden ausgeschlossen. Im Anschluss wurden serologische Untersuchungen hinsichtlich des Zeckenbisses durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten einen hohen IgG-Antikörper-Titer für Anaplasma phagozytophilia. Nach einer Woche normalisierten sich alle Laborparameter und Symptome bildeten sich zurück. Der Patient erhielt keine Therapie und erholte sich komplett. Wir berichten über den ersten Fall einer Anaplasmose in Ost-Österreich

Ursula Maria Vogl, Elisabeth Presterl, Gerold Stanek, Michael Ramharter, Klaus-Bernhard Gattringer, Wolfgang Graninger, Wiener Medizinische Wochenschrift 3/4/2010

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