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Dr. Monika Steinmaßl-Wirrer Chefredakteurin
 
Infektiologie 1. November 2009

Meinung: "Es wimmelt nur so von guten Ratschlägen"

Angesichts der potenziellen Bedrohung durch eine H1N1– Pandemie wimmelt es nur so vor guter Ratschläge.

Mein aktueller Lieblingsspruch stammt von Johann Nestroy: „Wenn alle Stricke reißen, häng‘ ich mich auf.“ Besser könnte man die makabre, mit einem Augenzwinkern versehene Gemütlichkeit des Wienerherzes – inklusive eines gewissen Liebäugelns mit der eigenen Vergänglichkeit – gar nicht ausdrücken. Nestroy ist lange tot, das Wienerherz schlägt jedoch munter wie ehedem. So waren kürzlich launige Töne mitten in der Wiener Innenstadt zu hören – im Haus der Musik nämlich, wo namhafte Experten choram publico über den Wissensstand rund um H1N1 diskutierten. Im Vordergrund stand, welche Schutzmaßnahmen neben der Impfung sinnvoll sind. Hier die besten Tipps:

Bloß kein Händeschütteln, keine Bussi-Bussi-Grüße, sondern einfach knapp verbeugen – Sayonara reicht!

Nießen nicht mehr mit vorgehaltener Hand, sondern in den Ärmel – Mahlzeit!

Bei Bedarf Masken tragen – es sei denn, man kriegt keine Luft mehr – bei drohender Erstickung Maske rechtzeitig runternehmen, sich ja nicht die Augen reiben, sondern gleich Händewaschen (wie überhaupt möglichst oft und immer)!

Papiertaschentücher verwenden, und zwar jeweils nur einmal (O-Ton Prof. Dr. Wolfgang Graninger)!

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