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Infektiologie 1. Mai 2008

Antibiotika-Management in italienischen Krankenhäusern – Ergebnisse einer Erhebung der ABS Internati

HINTERGRUND: Von der ABS-International-Gruppe wurde eine Erhebung durchgeführt, um Daten zur Prävalenz und zu den Charakteristika von Antibiotika Management Programmen in Krankenhäusern zu erlangen. In der vorliegenden Arbeit werden die Ergebnisse aus dem Nordosten Italiens vorgestellt. METHODEN: Die Umfrage wurde im Jänner und Februar 2008 durchgeführt. Ein Fragebogen mit verschiedenen Punkten bezogen auf Krankenhaus-Antibiotikamanagement inklusive Verbrauchscontrolling und Verfügbarkeit von diagnostischen mikrobiologischen Methoden wurde an die Ärztlichen Leiter der Regionen Venezien und Südtirol verschickt. Die Fragebögen wurden durch Berechnung von Mittelwerten für verschiedene Fragepunkte und -Themen analysiert. ERGEBNISSE: Von zehn retournierten Fragebögen waren neun auswertbar. Im Durchschnitt beurteilten die befragten Krankenhäuser den Reifegrad ihrer Antibiotikakultur mit 3,69. Der Median der Gesamtbewertung der einzelnen Häuser lag bei 3,58, mit einer Streubreite von 2,58 bis 4,50 Für Antibiotikacontrolling und für die Verfügbarkeit diagnostischer Strukturen wurden hohe Punktezahlen vergeben. Organisatorische Strukturen wie die Verfügbarkeit von ausgebildeten und benannten Antibio-tikabeauftragten und entsprechender Kommunikationsstrukturen wurden grundsätzlich niedrig bewertet. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse dieser Umfrage belegen ein beträchtliches Potential für weitere Verbesserungen der Antibiotika Stewardship in Krankenanstalten im Nordosten von Italien.

Raffaella Koncan, Giuliana Lo Cascio, Giuseppe Cornaglia, Wiener klinische Wochenschrift

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