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Infektiologie 1. November 2007

Spezifische Pharmakodynamische Interaktion zwischen Lumefantrin und Monodesbutyl-Benflumetol bei Pla

Die blutschizontozide Wirkung von Lumefantrin, Monodesbutyl-Benflumetol und einer 999:1 Kombination beider Substanzen wurde bei 26 frischen Isolaten von Plasmodium falciparum aus dem Nordwesten Thailands ermittelt. Als Methodik diente die Messung der Hemmung der Schizontenreifung (WHO Standardprotokoll Mikrotest Mark II). Die geometrischen Mittelkonzentrationen für volle Reifungshemmung (GMCOC) beliefen sich auf 943,2 nM für Lumefantrin, 146,3 nM für DBB und 182,2 nM für die 999:1 Kombination von Lumefantrin und DBB. Die EC50 Werte waren 27,3 nM für Lumefantrin, 44,1 nM für DBB, und 16,5 nM für die Kombination, die EC90 Werte 163,1nM für Lumefantrin, 44,1 nM für DBB, und 78,3 nM für die Kombination. Trotz des geringen Anteils in der Kombination zeigte DBB signifikanten Synergismus mit Lumefantrin, welcher bei EC90 und EC99 am stärksten ausgeprägt war. Gemäß Korrelationsanalyse ist DBB der maßgebliche Wirkungsfaktor in der Kombination.

Peter Starzengruber, Gunther Wernsdorfer, Maria Parizek, Chaiporn Rojanawatsirivet, Herwig Kollaritsch, Walther H. Wernsdorfer, Wiener klinische Wochenschrift

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