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Immunologie 19. April 2016

So entsteht die Pollen-Prognose

Mitarbeiter der Pollenambulanz zählen jedes Gras einzeln.

Die Liebe zur Natur macht viel Arbeit: Pollen auszählen und bestimmten Pflanzen zuordnen, das bestimmt den Forscher-Alltag.

Wie kommen die Mitarbeiter des Pollenwarndienstes überhaupt zu ihren Prognosen. Überraschenderweise ist sehr viel Handarbeit nötig. Im Gelände gehen Katharina Bastl und ihre Kollegen einen ganzen Bestand durch und zählen zum Beispiel die Gräser eines bestimmten Wiesenabschnitts aus. Entscheidend ist nunmehr das Verhältnis zwischen blühenden und nicht blühenden Vertretern. Den anderen Teil ihrer Arbeit verrichten die Biologen vor dem Lichtmikroskop beim Auszählen der verschiedenen Pollen.

Das Immunsystem ist ein Schwerpunkt der „langen Nacht der Forschung“ am 22. April an der MedUni Wien. Die Besucher können spielerisch und interaktiv herausfinden, was bei Allergien schief läuft und mit welchen Strategien die Forscher dagegen vorgehen.

Neben einer Serie an Kurz-Vorträgen über das faszinierende Immunsystem, dessen Funktion und häufige Störungen gibt es die Möglichkeit, selbst im Immunologie-Labor zu arbeiten und an einem Wettbewerb unter dem Motto „Österreich sucht den Pipettier-Meister!“ teilzunehmen. Außerdem zeigen die Experten vom Pollenwarndienst der MedUni Wien, wie sie Pollenprognosen für ganz Österreich erstellen.

Lange Nacht der Forschung; Ort: Hörsaalzentrum der MedUni Wien, AKH Wien, Ebene 7 & 8; Zeit: 17-23 Uhr.

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