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Immunologie 22. Jänner 2015

Postoperative immunosuppression markers and the occurrence of sepsis in patients with benign and malignant disease

Aim: To investigate associations between the postoperative immune response and the levels of extracellular circulating DNA (cDNA), C-reactive protein (CRP), neutrophil/lymphocyte (N/L) ratio, and regulatory T (Treg) cells in the peripheral blood and their role as potential predictors of postoperative septic complications.

Methods: This was a prospective observational study involving 115 adult patients who underwent elective surgery. Patients were divided into three groups: with benign disease, with malignant disease, and with malignant disease and administration of dexamethasone. Serum CRP levels, N/L ratio, monocyte human leukocyte antigen-DR (HLA-DR) expression, proportion of Tregcells, and cDNA levels were measured at different time points before and after surgery.

Results: All patients had increased CRP levels after surgery. Septic patients had higher serum CRP levels at baseline. Compared with the other groups, the dexamethasone group had significantly higher CRP levels before and after surgery, a significantly higher N/L ratio before surgery, a significantly lower rise in the N/L ratio after surgery, and a significantly lower HLA-DR expression at baseline, which remained stable after surgery. In the malignant-disease group, we observed a significant postoperative decrease in the HLA-DR expression.

Conclusions: Our results suggest that the immunosuppressive effect of surgery and the presence of a malignant disease may contribute to a higher risk of postoperative sepsis. Preoperative CRP levels may be a reliable predictor of sepsis in oncological patients.

Zusammenfassung

Ziel: der Studie war es, Zusammenhänge zwischen der postoperativen Immunantwort und den Konzentrationen der zirkulierenden extrazellulären DNA (cDNA), des CRPs, des Quotienten Neutrophile/Lymphozyten (N/L) und der regulatorischen T (Treg) Zellen im peripheren Blut sowie deren Rolle als mögliche Vorhersager von postoperativen septischen Komplikationen zu untersuchen.

Methoden: In diese prospektive Beobachtungsstudie haben wir 115 erwachsene Patienten, die einer elektiven Operation unterzogen wurden, eingeschlossen. Die Patienten wurden in 3 Gruppen eingeteilt: eine mit benigner Erkrankung, eine mit maligner Erkrankung und eine mit maligner Erkrankung und Gabe von Dexamethason. Die Serum-Konzentrationen des CRPs, der N/L Quotienten, der HLA-DR Expression der Monozyten, des Anteils der Treg Zellen und die Konzentrationen der cDNA wurden zu verschiedenen Zeitpunkten vor und nach der Operation gemessen.

Ergebnisse: Alle Patienten hatten nach der Operation erhöhte CRP Konzentrationen. Bei den Patienten mit postoperativer Sepsis waren die CRP Ausgangswerte höher. Im Vergleich mit den anderen Gruppen hatte die Gruppe der Patienten mit Dexamethason signifikant höhere CRP Werte vor und nach der Operation. Außerdem waren die N/L Quotienten präoperativ vergleichsweise signifikant erhöht, während postoperativ bei dieser Gruppe ein signifikant niedrigerer Anstieg der N/L Quotienten beobachtet wurde. Die Ausgangswerte der HLA-DR Expression waren bei diesen Patienten signifikant erniedrigt und blieben postoperativ stabil. Bei der Gruppe der Patienten mit maligner Erkrankung beobachteten wir postoperativ einen signifikanten Abfall der HLA-DR Expression.

Schlussfolgerungen: Unsere Ergebnisse lassen vermuten, dass der immunsuppressive Effekt einer Operation und das Vorliegen einer malignen Erkrankung zu einem erhöhten Risiko für das Auftreten einer postoperativen Sepsis beitragen können. Präoperative CRP Werte scheinen einen verlässlichen Vorhersagewert bezüglich Sepsis bei onkologischen Patienten zu haben.

Tamara Alkhamis, Dubravka Ivić, Jasenka Wagner, Josip Ivić, Blaženka Dobrošević, Ivana Turina, Kristina Kralik, Jerko Barbić, Wiener klinische Wochenschrift 23/24/2014

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