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Hepatologie 2. September 2013

Leberschäden

Anhaltende Erschöpfung als Warnzeichen.

Leberschäden werden von Patienten oft unterschätzt. „Die Leber tut nicht weh, wenn sie geschädigt ist. Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit“, sagt Prof. Dr. Christian Strassburg, Universitätsklinikum Bonn.

„Betroffene schieben die anhaltende Erschöpfung oft auf ihren Beruf und lassen sich viel zu spät vom Arzt untersuchen.“ Anzeichen einer Leberschädigung können neben der Erschöpfung auch eine Gelbfärbung der Haut und Augen sein.

Einer der wichtigsten Risikofaktoren für Leberschäden ist ein übermäßiger Alkoholkonsum. „Die Leber und Alkohol vertragen sich gut, wenn man nur in Maßen trinkt und die Leber keinen Vorschaden hat“, sagte der Internist. „Trinkt man aber zu viel, steigert Alkohol das Risiko für Leberkrebs ähnlich wie Rauchen das für Lungenkrebs.“

Wer seine Leber schonen will, sollte auf Alkohol völlig verzichten oder nur noch geringe Mengen trinken. Ohne die Belastung durch Alkohol regeneriert sich die Leber von selbst. Zwei Tassen Kaffee pro Tag wirken schützend auf die Leber, können einen übermäßigen Alkoholkonsum aber nicht ausgleichen.

Quelle: ABDA

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