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Hepatologie 1. Dezember 2009

Störungen des angeborenen Immunsystems bei akuten und chronischen Lebererkrankungen

Die Leberzirrhose ist eine häufige Erkrankung, die aufgrund zahlreicher Komplikationen, die Spitalsaufnahmen nach sich ziehen, ein Problem für das Gesundheitssystem darstellt. Das akute Leberversagen hingegen ist selten, doch wenn es auftritt, sind zahlreiche schwerwiegende Komplikationen die Folge. Zu den wichtigsten Komplikationen, sowohl bei akuten als auch chronischen Lebererkrankungen, zählen Infektionen. In dieser Übersichtsarbeit werden Störungen des angeborenen Immunsystems bei Leberzirrhose, akut-auf-chronischem Leberversagen und akuten Leberversagen. Die bekannten Defekte der Kupffer-Zellen, neutrophilen Granulozyten und Monozyten werden besprochen. Weiters wird die pathophysiologische Relevanz der Darmpermeabilität, der portalen Hypertension sowie intrinsische zelluläre Defizite diskutiert und die Rolle von Endotoxin, Albumin, Lipoproteinen und Toll-like Rezeptoren herausgearbeitet. Basierend auf diesen pathophysiologischen Konzepten werden die verfügbaren therapeutischen Strategien präsentiert: Therapie mit Antibiotika, Probiotika, Ernährungstherapie und Leberunterstützungssysteme sowie experimentelle Strategien wie Toll-like Rezeptor Hemmung, Albumin oder Kolonie-stimulierende Faktoren.

Bettina Leber, Ursula Mayrhauser, Michael Rybczynski, Vanessa Stadlbauer, Wiener klinische Wochenschrift 23/24/2009

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