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Gastroenterologie 1. September 2011

Intramurales duodenales Hämatom nach Ösophago-Duodeno-Gastroskopie

GRUNDLAGEN: Intramurale duodenale Hämatome sind eine Rarität. Sie treten meist bei Kindern nach stumpfen Bauchtraumen auf. Nur wenige Fälle von intramuralen duodenalen Hämatomen nach Ösophago-Duodeno-Gastroskopie sind beschrieben. Hauptsächlich sind diese mit Gerinnungsstörungen assoziiert. Die optimale Therapie dieser seltenen Komplikation ist weiterhin unklar. FALLPRÄSENTATION: Wir berichten über eine 21-jährige Frau, die sofort nach einer Ösophago-Duodeno-Gastroskopie wegen Dyspepsie und protrahiertem Singultus, ein intramurales Hämatom mit kompletter duodenaler Obstruktion entwickelte. Im Rahmen der Untersuchung waren Standardbiopsien aus den verschiedenen Abschnitten entnommen worden. Die Patientin wurde konservativ behandelt und konnte nach drei Wochen ohne Folgeschäden entlassen werden. SCHLUSSFOLGERUNG: Unkomplizierte Fälle von intramuralen duodenalen Hämatomen können konservativ mit totaler parenteraler Ernährung, Flüssigkeits- und Elektrolytsubstitution behandelt werden.

Katharina Hoenisch, Rupert Prommegger, Hubert Schwaighofer, Martin Freund, Michael Schocke, Wolfgang Vogel, Arthur Kaser, Wiener Medizinische Wochenschrift 17/18/2011

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