zur Navigation zum Inhalt
 
Gastroenterologie 13. September 2011

Morbus Wilson: Fangen statt hemmen

Kupferfänger wirken bei der angeborenen Kupferspeicherkrankheit Morbus Wilson zuverlässiger als Hemmer der Kupferaufnahme.

Das haben Forscher mit einem deutsch-österreichischen Register belegt. In Deutschland leben etwa 800 Menschen mit dieser Krankheit.

Chelatbildner binden überschüssiges Kupfer und werden über die Nieren ausgeschieden, Zinksalze hemmen im Darm die Aufnahme. Bisher galten beide als gleichwertig.

Weiß, K. H. et al.: Gastroenterology 2011; 140 (4): 1189–98.e1

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben