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Gastroenterologie 7. Dezember 2010

Unabhängiger Risikofaktor CED

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erhöhen die Thrombosegefahr.

In einer Multicenter-Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Gottfried Novacek von der Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien wurden 86 CED-Patienten mit 1.255 Kontrollpersonen verglichen. Alle hatten zuvor eine spontan aufgetretene tiefe Arm- oder Beinvenenthrombose und/oder eine Lungenembolie erlitten. Fünf Jahre nach Beendigung der Gerinnungshemmung hatten 33 Prozent der CED-Patienten, aber nur 22 Prozent der Kontrollpersonen eine neuerliche Thrombose. Damit wurde CED als unabhängiger Risikofaktor für eine Thrombosebildung bestätigt.

Quelle: Novacek, G. et al.: Gastroenterology 2010; 139(3): 779-87; doi:10.1053/j.gastro.2010.05.026

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