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Gastroenterologie 20. Jänner 2010

Überwachung rettet Leben

Die Ergebnisse einer Langzeitstudie sprechen für eine jährliche Darmspiegelung bei Hochrisiko-Patienten.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Familiärer Darmkrebs“ der Deutschen Krebshilfe wurden über 1.100 HNPCC-Patienten über einen Zeitraum von durchschnittlich drei Jahren jährlich einer Koloskopie unterzogen. „Durch einjährige Intervalle bei den Hochrisiko-Patienten erreichen wir eine Stadienverteilung, die der der Allgemeinbevölkerung mit der Vorsorgekoloskopie in zehnjährigen Abständen gleicht. Es ist somit möglich, durch eine engmaschige Überwachung Leben zu retten“, sagt Studienautor Prof. Dr. Wolff Schmiegel, Leiter der Medizinischen Universitätsklinik am Knappschaftskrankenhaus und der Abteilung für Gastroenterologie am Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum.

Ärzteinformation des Verbund­projektes „Familiärer Darmkrebs“ der Deutschen Krebshilfe:
www.hnpcc.de/arztbroschuere.htm

Quelle: Engel, C. et al.: Clinical Gastroenterology and Hepatology 2009; doi: 10.1016/j.cgh.2009.10.003

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