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Gastroenterologie 1. Dezember 2009

Diagnostik bei Pankreas-Erkrankungen

GRUNDLAGEN: Zu den Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse gehören eine große Zahl unterschiedlicher Krankheitsbilder, die von angeborenen Fehlbildungen über entzündliche Erkrankungen wie der akuten und chronischen Pankreatitis, über Neoplasien epithelialen, mesenchymalen und neuroendokrinen Ursprungs, bis zu erblichen Erkrankungen, die mit Keimbahnmutationen einhergehen und bis zur Autoimmunpankreatitis reichen.

METHODIK: Im folgenden Artikel werden nicht nur die Stärken und Schwächen der am häufigsten verwendeten Laboruntersuchungen und bildgebenden Verfahren dargestellt, zu denen der endoskopische Ultraschall, die Computertomographie und die Kernspintomographie gehören, sondern auch die Indikationen für genetische Untersuchungen und Funktionstests. Seltene Erkrankungen, die häufig eine Herausforderung für die Differentialdiagnose darstellen und erbliche Prädispositionen für die Pankreatitis und das Pankreaskarzinom werden ebenfalls diskutiert.

ERGEBNISSE UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Spektrum der diagnostischen Verfahren, die in der Klinik für die Differentialdiagnose bei Patienten mit Pankreaserkrankungen eingesetzt und auch bei deren Verwandten mit hohem Erkrankungsrisiko verwendet werden, ist deshalb außerordentlich breit. Es reicht von einfachen klinisch-chemischen Untersuchungen über Funktionsuntersuchungen für die endokrine und exokrine Pankreasinsuffizienz bis zu bildgebenden Verfahren und Gentests.

M. Kraft, P. Simon, A. Aghdassi, C. D. Heidecke, G. Sauter, J.-P. Kühn, F. U. Weiss, M. M. Lerch, J. Mayerle, European Surgery 6/2009

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